Schröpf­kopf­mas­sa­ge

Schröp­fen ist ein tra­di­tio­nel­les The­ra­pie­ver­fah­ren, wobei ein Haut­re­al auf Unter­druck gebracht wird. Alter­na­tiv­me­di­zi­nisch zählt es zu den aus­lei­ten­den Ver­fah­ren.

Der Unter­druck kann auf zwei Arten erzeugt wer­den. Bei der ers­ten Metho­de wird das Inne­re des Schröpf­gla­ses mit einer Flam­me erhitzt, dann das Glas sofort auf die Haut gesetzt. Durch Ver­bren­nen des Sauer­stoffs ent­steht ein Vaku­um, das eine Haut­fal­te in das Glas hin­ein­zieht. Bei der zwei­ten Mög­lich­keit wird ein Schröpf­kopf mit einem Saug­ball ver­wen­det. Ein Zusam­men­drü­cken des Saug­balls gene­riert hier das Vaku­um, und die Haut wird ange­saugt.

Bei der Schröpf­kopf­mas­sa­ge wird das Schröpf­glas auf die Haut, die zuvor ein­ge­ölt wur­de, auf­ge­setzt. Dann wird das Glas mit ver­schie­de­nen Tech­ni­ken im ange­saug­ten Zustand über die Haut und Mus­ku­la­tur ver­scho­ben.

Die­se Mas­sa­ge­form hat eine deut­lich höhe­re Durch­blu­tungs­för­dern­de Wir­kung als eine klas­si­sche Mas­sa­ge, dabei kann es auf der behan­del­ten Flä­che zu einem Extravasat(Einblutung) kom­men.

Wir­kung:
• Durch­blu­tungs­för­de­rung in den ver­schie­de­nen Haut­schich­ten und Mus­ku­la­tur
• stär­ker und tie­fer als bei einer klas­si­schen Mas­sa­ge
• Lösen von Ver­kle­bun­gen
• Ver­bes­se­rung des Stoff­wech­sels im Mus­kel
• Ver­bes­ser­te Aus­schei­dung von Schla­cke­stof­fen im Gewe­be
Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten:
• Rücken­be­schwer­den, Hexen­schuss
• Ver­span­nun­gen im Nacken- und Rücken­be­reich
• Ten­nis­arm, Knie­ar­thro­se, Hüft­be­schwer­den
• Kreuz­schmer­zen
• Atem­be­schwer­den
• nach Mus­kel­fa­ser­ris­sen, Zer­run­gen
• Kopf­schmer­zen
Dau­er:

30 min, 60 min

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